Schaukelpferde

veröffentlicht um 15.06.2016, 05:26 von Kai Festersen

06.06.16 - Kai Festersen: oder flächendeckende projektion von piranesi, imaginery carcer
Kai Festersen: übrigens genau die zeit
Kai Festersen: gern auch gemalt, sepia
Kai Festersen: als "unübersichtliche welt"
Beate Zoff: Heute denkt man Escher...
Kai Festersen: es gibt von piranesi ein so bild wie später von 
escher, das finde ich grad nicht
Beate Zoff: Aber irgendwie verstehe ich das nicht ganz.
Bei Orgon zu Hause ist es doch klein, privat und gar nicht unübersichtlich.
Kai Festersen: eben
Kai Festersen: sie retten sich in die kleine welt
Beate Zoff: 🤔
Kai Festersen: hab das noch nicht zu ende gedacht... kommt von meiner komischen 
wendeltreppe aus der luft
Kai Festersen: ich mache erst mal die striche fertig... ;-)
Kai Festersen: dann weiss ich es
Beate Zoff: Gut. Dann bewege ich das mal in meinem Herzen und ziehe weiter den Chorherren Hosen an.

12.06.16, 08:44 - Kai Festersen: Ich neige statt des Frühstücks am 
Anfang zu Hochzeitsvorbereitungen
Kai Festersen: Also natürlich vor allem das gigantische Kleid anprobieren
Kai Festersen: Vielleicht werden Geschenke mit Sackkarre gebracht
Kai Festersen: Quasi Polterabend
Kai Festersen: Gibt da die Bildwelt noch was her ausser der Braut auf einem 
Stuhl und der Braut(Stief)Mutter mit Nadeln im Mund beim Abstecken?
Kai Festersen: Das Brautkleid wäre die Wiederkehr des weissen / Eierschalen 
- farbenen Gesamtbildes
Beate Zoff: Brautkleid im Raffaello- Style finde ich gut.
Opulenter Operettenbeginn, der die verwöhnte Gesellschaft hoch 
oben ansiedelt und dann der tiefe Fall. Ähnliche Wirkung wie Frühstück- nur dass 
wir hinterher keinen Tisch im Wege stehen haben.
Beschäftigt Dich die Piranesi- Richtung noch?
Kai Festersen: Bitte nicht "verwöhnt" denken, das setzt eine Wertung... Rest, wenn ich es noch mal lesen konnte... ;-)

13.06.16 - Kai Festersen: Noch eine Schnaps - Idee, die ich nur schicke, um sie 
selber nicht zu vergessen:
Kai Festersen: In den acht grossen Geschenkkartons für die Hochzeit sind überall 
(verschieden grosse) Goldene Kälber drin - wie Kinderspielzeug - Holzpferde
Kai Festersen: Geiles Bild, gib es zu!
Kai Festersen: Die Schaukelpferde / -kälber sind super! Orgon kann über sie 
stolpern, ihm ist das zu viel, da wäre der Piranesi drin
Kai Festersen: Tartuffe als Schlachter des Goldenen Kalbs
Kai Festersen: Damis setzt sich eine goldene Kalbsmaske auf und versteckt sich so
Kai Festersen: Man kann drauf sitzen
Kai Festersen: Natürlich mit Schweif und diesen Zotteln am Hals, aber sonst 
Jeff Koons
Kai Festersen: Designerstück und Spielzeug und überflüssig und schön 
und bespielbar..
Kai Festersen: Dekadent
Kai Festersen: Und Unmengen von den Verpackungsplastedingern (Brandschutz?), 
die am Ende mit dem Laubgebläse weggeblasen werden
Kai Festersen: Hat auch was von der Unicorn -Bewegung
Beate Zoff: Schönes Bild auf jeden Fall, die Kälberherde!
Knietief im Verpackungsplastikmüll. 

Die Frage ist, ob man das goldene Kalb als Symbol in der Vervielfältigung 
noch versteht.
Und der Tisch erübrigt sich dann, weil wir die Kisten haben?
Das sind alles toll bespielbare Elemente, 
aber die Bühne ist natürlich voll...
Und ein schöner Kontrast- Plastikfolie und Raffaello-Kleider...
Ich lasse das mal sacken bis morgen.
Kai Festersen: tisch... könnte dann eine der verpackungen sein
Kai Festersen: so voll darf es nicht werden...
Kai Festersen: und ich meinte nicht plastefolie,sondern diese styropor-flocken
Kai Festersen: wird nur alles etwas moderner / more crazy ...
Kai Festersen: auch gut für den anfang: die fummeln an den hochzeitsvorbereitungen 
rum und deswegen ist pernelle beleidigt
Kai Festersen: und wenn orgon zurückkommt wollen sie es verstecken, 
aber schaffen nicht alles
Kai Festersen: das wird alles viel konkreter
Beate Zoff: Das moderne finde ich super.
Styroporflocken - der Kokosraspelschnee vom Raffaello.
Kai Festersen: ich glaub, das ist wirklich eine gute idee, es erzählt was, 
bringt szenisches material, hilft der hauptstory... (das ist nämlich die 
liebesgeschichte eigentlich, die zum stocken kommt, eben wie immer bei moliere...)
Beate Zoff: Das schafft gleich die Gemeinschaft der "Guten"- das gemeinsame 
halblegale Vorbereiten..
Kai Festersen: man kommt raus aus diesem textaufsage-theater, weil es 
einfach konkrete anlässe setzt, die man sonst gar nicht erzählen kann, 
jedenfalls nicht klar genug
Kai Festersen: man glotzt immer gebannt auf dieses tartuffe-gedöns ...
Kai Festersen: und den machen wir richtig zum armen mann, der immer staunt, 
dass das funktioniert, was er da in der not erfindet
Kai Festersen: ist übrigens wissenschaftlich gedeckt - die unsicherheit der 
adeligen kaste nach dem fronde-aufstand soll im orgon drinstecken
Kai Festersen: also der klammert sich an den strohhalm der letzten gewißheit
Kai Festersen: hat schon was davon - orgon redet sich (und damit tartuffe) 
die richtigkeit ein
Kai Festersen: die wichtigste szene ist die zwishçhen orgon / damis / tartuffe
Kai Festersen: da will tartuffe WIRKLICH aussteigen, und orgon lässt ihn nicht 
aus dem lügengebäude raus
Kai Festersen: im moment grüble ich noch über das phänomen, dass die freundin von 
damis nie auftaucht
Kai Festersen: vermute mal, die schauspielerin war krank, als er das 
geschrieben hat
Kai Festersen: oder er hatte sich mit ihr verkracht
Kai Festersen: ich tippe, dass das seine tochter spielen sollte, mit der er ein 
verhältnis hatte - die hatte meist die junge frauenrolle
Kai Festersen: pernelle ist ungewöhnlich, so eine figur hat er sonst kaum mal, 
soweit ich erinnere
Kai Festersen: cleante ist klar, das ist der ältere, den hat er immer
Kai Festersen: dann eben eigentlich zwei junge paare, wovon hier eben eine fehlt
Kai Festersen: dienstmädchen
Kai Festersen: und er
Kai Festersen: tartuffe muss auch einer gespielt haben, der sonst nur so chargen 
hatte, also dr. diaforius und so kram
Kai Festersen: pernelle wahrscheinlich mit einem mann besetzt, kann eigentlich 
nicht anders sein
Kai Festersen: frauen gibt es vier bei ihm, meist
Kai Festersen: madeleine bejart und seine tochter die beiden liebhaberinnen 
und eine grossschnauze
Kai Festersen: drei
Beate Zoff: das habe ich schon gelesen, dass pernelle bei Moliere immer von 
einem Mann gespielt wurde.
Kai Festersen: ah, siehste!
Kai Festersen: ich finde auch echt verblüffend, wie der in diesem ja dann doch 
eher literarischen tartuffe immer so komische elemente aus dem volkstheater einbaut
WhatsApp Chat mit Beate Zoff.txt
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Die fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross - Orgon

veröffentlicht um 09.06.2016, 03:11 von Kai Festersen


Plebejer

veröffentlicht um 30.05.2016, 02:35 von Kai Festersen

tartuffe als ausgegrenzten plebejer, der quasi nur eine chance hatte, sich sozial besser zu stellen, und das war "die politik" (aka religion), und dann erschrickt er vor den folgen auch selber. der einzige im stück, der einen existentiellen motor hat. so etwa, ganz grob, ich mach grad die striche, danach weiss ich es besser zu benennen. die anderen figuren sind einfach nicht durchsetzungsstark. vermutlich bekommt das erste bild ein riesenfrühstück, und während der ganzen aufführung schafft es keiner (ausser tartuffe natürlich), auch nur eine weintraube zu essen. rauskommen müsste ein plädoyer, seine interessen durchzusetzen. ganz grob...

Anklage

veröffentlicht um 28.05.2016, 07:17 von Kai Festersen

Wer angeklagt wird, entwickelt keine Lösungen (Lisa Jopt)

...wenn das theater nicht geht...

veröffentlicht um 28.05.2016, 02:33 von Kai Festersen

wenn wir das theater nicht nachbauen sollten, verändert das die ausgangslage komplett. das hiesse dann, entweder einen realen spielraum zu "erfinden" oder eine andere quasi neutrale raumlösung zu definieren. in jedem fall bedeutet das dann auch, das nicht die sehr formstrenge, aber weniger komische werle - übersetzung sondern die von wiens genommen werden sollte, die ist etwas deftiger und funktioniert in einer abstrakten bühnenlösung vermutlich deutlich besser

Besetzungsvorschlag Haus

veröffentlicht um 28.05.2016, 02:18 von Kai Festersen

Pernelle: KS. Claudia Felke
Orgon: Reinhard Riecke
Elmire: Dorothee Lochner
Damis: Ian McMillan
Mariane: Jennifer Tilesi Silke
Valere: Christof Maria Kaiser
Cleante: Jona Mues
Tartuffe: Marcel Hoffmann
Dorine: Isabel Mascarenhas

Reserve: David Prosenc

WhatsApp 30.03.

veröffentlicht um 28.05.2016, 02:17 von Kai Festersen

30.03.16, 21:27 - Kai Festersen: Müssen wir noch mal nachdenken
30.03.16, 21:28 - Kai Festersen: Ob wir was brauchen überhaupt
30.03.16, 21:28 - Kai Festersen: Wenn, dann müsste es wohl was mit Vortäuschen / falscher Schein / Verpackung / Blattgold ...
30.03.16, 21:29 - Kai Festersen: Barocke Gassenbühne aus Packpapier, am Ende abbrennen
30.03.16, 21:30 - Kai Festersen: Dann ist das mit dem Abbauen nicht mehr wirklich sehr überzeugend, also müssen wir den Figuren die Kostüme / Masken / Perücken abnehmen lassen
30.03.16, 21:31 - Kai Festersen: Vielleicht reicht ja auch so ein bisschen Pappmaché-Theater-Elemente, die was Vortäuschen
30.03.16, 21:31 - Kai Festersen: Kerzen vorne
30.03.16, 21:31 - Kai Festersen: Souffliermuschel
30.03.16, 21:31 - Kai Festersen: Und gut
30.03.16, 21:32 - Kai Festersen: Hinten gross, hell
30.03.16, 21:32 - Kai Festersen: Der Tisch kann auch verpackt sein am Anfang
30.03.16, 21:32 - Kai Festersen: Oder es ist schlicht alles verpackt
30.03.16, 21:32 - Kai Festersen: Wäre schön billig ;-)
30.03.16, 21:33 - Kai Festersen: Und am Ende ... Bleibt entweder die Verpackung da ODER man sieht, was da für ein Schund drunter war
30.03.16, 21:34 - Kai Festersen: Obwohl... Tartuffe holt es ja, es muss schon einen gewissen Wert haben
30.03.16, 21:36 - Kai Festersen: Aber wenn die am Ende in Unterhosen auf der nackigen Bühne übrigbleiben ist das schon auch ganz schön ;-)
30.03.16, 21:36 - Kai Festersen: Was ist Orgon eigentlich von Beruf?
30.03.16, 21:40 - Beate Zoff: Eine Leichenfledderei mit Barockkostümen klingt doch schon nach einem Plan.
30.03.16, 21:44 - Kai Festersen: Wenn man für Orgon einen Beruf definiert ergäbe das eine Raumlösung
30.03.16, 21:44 - Kai Festersen: Weinhändler
30.03.16, 21:44 - Kai Festersen: Weizen - Produzent
30.03.16, 21:44 - Kai Festersen: Aber ... Es geht auch ohne und ist schöner
30.03.16, 21:45 - Kai Festersen: Jean - Baptiste hatte auch keine Bühnenbilder ;-)
30.03.16, 21:56 - Kai Festersen: Eigentlich müsste man sich ja wirklich mal mit diesem Tebarz van Elst aus Limburg befassen
30.03.16, 21:58 - Beate Zoff: Kostüme, die auch ohne Menschen drin noch stehen bleiben....vielleicht auf Rollen...
30.03.16, 22:00 - Kai Festersen: Bei Willert in Linz kommt er im Papstkostüm
30.03.16, 22:00 - Beate Zoff: Perverser Glöökler- Luxus
30.03.16, 22:04 - Beate Zoff: Ich mag die gefledderten Rokoko- Hühner, die die letzten übriggebliebenen Weizenkörner auf karger Bühne auflesen...
30.03.16, 22:06 - Kai Festersen: So verlorene Gestalten...
30.03.16, 22:07 - Kai Festersen: Das Hauptproblem ist letztlich filosofisch: weil auch das Theater behauptet, etwas anderes zu sein
30.03.16, 22:07 - Kai Festersen: Wie Tartuffe
30.03.16, 22:08 - Kai Festersen: Das war das Tolle an dem Theaternachbau
30.03.16, 22:08 - Kai Festersen: Deswegen finde ich den unversöhnlichen Schluss besser
30.03.16, 22:09 - Kai Festersen: Und wir müssen dem Publikum auch das Theater wegnehmen
30.03.16, 22:09 - Kai Festersen: Das war der Kerngedanke
30.03.16, 22:10 - Kai Festersen: Die lassen sich von uns reinlegen wie Orgon von Tartuffe
30.03.16, 22:11 - Kai Festersen: Wir müssen verführen und dann ent-täuschen
30.03.16, 22:14 - Beate Zoff: Leuchtet total ein.
30.03.16, 22:18 - Kai Festersen: Quasi die Illusionsmaschine, und am Ende sieht man die Zahnräder
30.03.16, 22:20 - Beate Zoff: Und was nimmt Tartuffe mit? Nur den Zuckerguss?

Ensemble

veröffentlicht um 28.05.2016, 02:15 von Kai Festersen

  • MADAME PERNELLE, Mutter von Orgon

    • Mutter

  • ORGON, Ehemann von Elmire

    • Präsident

  • ELMIRE, Frau von Orgon

    • Milford

  • DAMIS, Sohn von Orgon

    • Ferdinand

  • MARIANE, Tochter von Orgon und Valères Liebste

    • Luise

  • VALERE, Marianes Liebster

    • Ferdinand

  • CLEANTE, Schwager von Orgon

    • Wurm, auch älter

  • TARTUFFE, ein falscher Frömmler

    • Kalb

  • DORINE, Zofe von Mariane

    • Mutter (komische Alte)

  • MONSIEUR LOYAL, Gerichtsvollzieher - gestrichen

  • EIN POLIZEIOFFIZIER - gestrichen

  • FLIPOTE, Dienstmädchen von Madame Pernelle - gestrichen




Adrian Becker studierte an der Universität der Künste Berlin. Der zweifache Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang war seit 2007 in zahlreichen Inszenierungen am Theater Koblenz zu sehen, zuletzt als Conférencier in „Cabaret” in „La Cage aux folles” oder der „Rocky Horror Show”. Den Casanova spielte er sowohl in der gleichnamigen Revue am Berliner Friedrichstadtpalast als auch 2013 in der ZDF-Verfilmung. In Koblenz stand Adrian Becker zuletzt in „Die Comedian Harmonists”, in „Moulin Rouge Story” und in „Cats” auf der Bühne.


Osage County - der Scharlatan / Charmeur

Wolfram Boelzle wurde in Stuttgart geboren. Auf die Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. folgten Engagements an der Freien Volksbühne Berlin, den Bühnen der Stadt Bielefeld und dem Schauspiel Essen. Wichtige Stationen waren das Staatstheater Stuttgart, das Theater des Westens Berlin und das Theater Graz. Wolfram Boelzle war zuletzt in „Die heilige Johanna der Schlachthöfe” zu sehen und ist auch in der Spielzeit 2015/2016 als Gast am Theater Koblenz engagiert.


Gebürtig aus dem Ruhrgebiet, genauer aus Dortmund, ist Raphaela Crossey seit der Spielzeit 2009/2010 Teil des Schauspielensembles am Theater Koblenz und war jüngst unter anderem in „Cats”, in „Die Anarchistin” und als Claire Zachanassian in „Der Besuch der alten Dame” zu sehen. Ihr Schauspielstudium hatte Raphaela Crossey ursprünglich an die Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken geführt. Engagements hatte die Schauspielerin an Theatern unter anderem in Bielefeld, Mainz, Aachen und Stendal.


Osage County - schmal, schlank, schwarz Italo, die Schwester

Weit in den Westen gezogen hat es Jana Gwosdek, die seit der Spielzeit 2009/2010 Teil des Schauspielensembles am Theater Koblenz ist. Aufgewachsen in Frankfurt/Oder, ging die Künstlerin zuerst nach Berlin und absolvierte dort ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste. Bei ihrer allerersten Rolle, einer Elfe im „Sommernachtstraum”, musste noch ein blauer Müllsack als Kostüm dienen. In Koblenz war Gwosdek jüngst in „Faust”, „Don Karlos” und in „Moulin Rouge Story” zu sehen. Gerade spielt sie in „Eine Sommernacht” und „Faust II”.


Lisa Heinrici hat in diesem Jahr ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin absolviert. Sie stammt gebürtig aus Cottbus. Während ihres Studiums war die Schauspielerin bereits in „Hose Fahrrad Frau”, am Deutschen Theater Berlin sowie am Schauspiel Essen in „Ich habe nichts zu verbergen – Mein Leben mit Big Data” zu sehen. In dieser Spielzeit ist sie erstmals am Theater Koblenz engagiert: Im Familienstück „Weihnachten in Lönneberga” spielt sie Michels Mutter Alma und Unken-Ulla.


Osage County - die Mutter

Als Tatjana Hölbing mit sechs Jahren in einem Schauspiel den Sohn ihrer eigenen Mutter, ebenfalls eine Schauspielerin, spielte, prägte das ihre berufliche Laufbahn auf ungeahnte Weise. Geboren wurde Hölbing in Innsbruck, und dort blieb sie auch, um ihre Schauspielausbildung zu absolvieren. Engagements hatte die Schauspielerin, die seit 1999 Ensemblemitglied in Koblenz ist, unter anderem in Lübeck, Pforzheim, Wilhelmshaven und Heilbronn. Zuletzt war sie unter anderem als Cathy in „Die Anarchistin” zu sehen.


KAISER IN FAUST

Marcel Hoffmann ist Niederrheiner. Der Schauspieler und Sänger schloss seine Bühnenreife an der Schule des Kölner Theaters „Der Keller” ab. Zahlreiche Engagements führten ihn seit 2003 zum Beispiel nach Heidelberg, Berlin und an das Landestheater Stendal. In Koblenz war der passionierte Klimaschutzaktivist als Ari in den „Comedian Harmonists”, als Claude Bukowski in „Hair” und zuletzt als Kaiser in „Faust II” zu sehen. Zurzeit steht er in „Bash” von Neil LaBute und als Aigisthos und Menelaos in von Düffels „Die Troerinnen/Orestie” auf der Bühne.


etwas fülliger

2006 hat der in Magdeburg geborene Christof Maria Kaiser seine Ausbildung in Gesang, Schauspiel und Tanz an der Stage School Hamburg beendet und ist ab der Saison 2014/2015 im Schauspielensemble des Theaters Koblenz. Gastengagements führten ihn unter anderem an die Staatstheater Kassel und Braunschweig, das Nationaltheater Mannheim, das Theater Bonn und das Landestheater Eisenach. Zuletzt war er unter anderem in „Die Wandlung der Susanne Dasseldorf”, „Don Karlos”, „Oliver!” und „Cats” zu sehen.


Osage County - die Tochter, Pseudo-Punkerin

Georgia Lautner hat „Soziale Arbeit” an der FH Potsdam studiert, bevor sie ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin aufnahm. Während ihres Studiums arbeitete sie in einem Projekt mit Regiestudenten der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” Berlin. Sie schloss ihr Studium in diesem Jahr ab. Ihr erstes Engagement führte sie an das Deutsche Theater Berlin, an dem sie seit 2013 in „Geschichten aus dem Wienerwald” (Regie: M. Thalheimer) zu sehen ist. Mit „Leonce und Lena” ist sie zum ersten Mal am Theater Koblenz.


Osage County - die kapriziöse Dame, nuttig

Dorothee Lochner aus Dresden ist seit der Spielzeit 2009/2010 Mitglied des Schauspielensembles am Theater Koblenz. Nach ihrem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst hatte die Schauspielerin ihr Erstengagement am Theater Heilbronn. Danach war sie ein Jahr freiberuflich tätig, unter anderem in Regensburg. Ihre erste Rolle war die Luise in Schillers „Kabale und Liebe”. In dieser Spielzeit ist sie unter anderem in „Faust II” und „Eine Familie (August: Osage County)” zu sehen.


Georg Marin stammt gebürtig aus Österreich und lebt in Köln. Erstmals am Theater Koblenz war er in der Spielzeit 10/11 in „Platonow” zu sehen. Weitere Rollen brachten ihn an Theater im deutschsprachigen Raum, unter anderem in Freiburg, Bremen, Dortmund, Mainz, Aachen, Wuppertal und Essen. Zuletzt gastierte Marin mehrmals am Théâtre National du Luxembourg. Dabei handelte es sich um eine Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Marin war zuletzt in „Faust” und in „Don Karlos” zu sehen und spielt gerade in „Faust II”.


Osage County - dieses Hausmädchen / debil

Seit 2010 ist Isabel Mascarenhas Mitglied im Schauspielensemble. Die aus Neuss stammende Schauspielerin absolvierte ihre Ausbildung an der Schule des Kölner Theaters „Der Keller”. Bevor Mascarenhas fest nach Koblenz kam, hatte sie bereits ein Gastengagement in der Rhein-Mosel-Stadt. Weitere Gastengagements hatte Mascarenhas in Aachen, Hannover, Stendal und Köln. Zuletzt war die Schauspielerin unter anderem im „Don Karlos” und „Moulin Rouge Story” zu sehen, in dieser Spielzeit spielt sie unter anderem in „Eine Sommernacht” und „Faust II”.


Ian McMillan stammt aus Augsburg. Der Schauspieler ist seit der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied in Koblenz. Studiert hat McMillan in Hamburg, dort war er von 2009 bis 2013 an der Hochschule für Musik und Theater. McMillan spielte unter anderem in „Leonce und Lena” und im „Sommernachtstraum”. Darüber hinaus arbeitete er mit Studenten seiner Hochschule an musikalisch-theatralischen Programmen. In Koblenz spielte er unter anderem in „Don Karlos” und „Die Comedian Harmonists” und aktuell in „Faust II”.


Faust/Mephisto

Geboren und aufgewachsen ist Jona Mues in Hamburg. Fast 550 Kilometer weiter südlich begann er zur Spielzeit 2009/2010 ein festes Engagement am Theater Koblenz. Seitdem spielte er neben weiteren Rollen den Mephisto in „Faust”, Franz Moor in Schillers „Räuber” und den Heinrich Schnath in „Die Wandlung der Susanne Dasseldorf”. Sein Schauspielstudium hat Mues in Hannover absolviert, an der Hochschule für Musik und Theater. Zuletzt spielte er den Marquis von Posa in „Don Karlos” und den Mephisto in „Faust” und „Faust II”.


KENNE ICH

Den Abend, an dem er „Die drei Leben der Lucie Cabrol” als Zuschauer sah, bezeichnet Klaus Philipp als sein prägendes Bühnenerlebnis. Der Schauspieler, der aus Marktoberdorf im Ostallgäu stammt, studierte an der Universität Mozarteum Salzburg. Seitdem war er als freiberuflicher Schauspieler an zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum zu Gast. In Koblenz spielte er den Sweeney Todd im gleichnamigen Musical. Von 2009 bis 2012 gehörte er zum Schauspielensemble in Koblenz. Zuletzt war er in „Die Comedian Harmonists” und „Cats”zu sehen.


Aus Österreich ist Magdalena Pircher zur Spielzeit 13/14 nach Koblenz gekommen. Die Schauspielerin aus Innsbruck hat bis zu ihrem Engagement in Koblenz an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz Schauspiel studiert. Während ihres Studiums spielte Pircher unter anderem die Tanja in „Punk Rock” und absolvierte mehrere Regiehospitanzen. Ihre ersten Rollen am Theater Koblenz waren die Margarete in „Faust” und Netty in der Uraufführung „Eheleute und Ehelose”. Zuletzt spielte sie in „Don Karlos”, „Der zerbrochne Krug” und „Bernarda Albas Haus”.


Faust/Mephisto

David Prosenc ist seit der Saison 2010/2011 fest im Schauspielensemble. In dieser Zeit war er unter anderem in „Die 39 Stufen”, „Die Räuber” und „Faust” zu sehen. Der Schauspieler stammt aus Herford; seine Schauspielausbildung absolvierte er am Kölner Theater „Der Keller”. Engagements führten ihn unter anderem nach Stendal, Oberhausen, Düsseldorf und Berlin. Zuletzt spielte er in „Don Karlos”, „Oliver!”, „Die Comedian Harmonists”, „Der zerbrochne Krug” und „Die Wandlung der Susanne Dasseldorf”. Aktuell spielt er den Faust im ersten und zweiten Teil des Schauspiels.


KENNE ICH

Seit der Spielzeit 2009/2010 ist der Schauspieler Reinhard Riecke Ensemblemitglied am Theater Koblenz. Zuletzt war er unter anderem als Mephisto in „Faust” zu sehen. Riecke stammt ursprünglich aus Thüringen. Er absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg. Seine Schauspielkarriere führte ihn unter anderem nach Senftenberg, Eisleben und Stendal. In dieser Spielzeit spielt er unter anderem in „Faust II!” „Leonce und Lena” und „Eine Familie (August: Osage County)”.

KS Claudia Felke Osage - kräftig, blond, proletarisch


Bilder

veröffentlicht um 28.05.2016, 02:06 von Kai Festersen   [ aktualisiert: 28.05.2016, 02:13 ]


Besson

veröffentlicht um 31.12.2015, 01:32 von Kai Festersen   [ aktualisiert: 31.12.2015, 01:32 ]

Im Moment denke ich vor allem über die Beziehung zum Publikum nach, also wie kann quasi die ganze Aufführung sich dem Publikum gegenüber so verhalten wie TARTUFFE gegenüber den Figuren
Und das wäre in diesem Schluss auch drin: man hat eine irrwitzig komische Barock-Aufführung gesehen und will eigentlich jubeln, aber dann nimmt die Aufführung dem Publikum "das Schöne", ihr Theater (!)

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